Nachhaltigkeitsinitiative und Interessantes danach

Am 14.6.26 wurde die Nachhaltigkeitsinitiative der SVP durch Volk und Stände verworfen.
Die Karte von Swissinfo zeigt das Abstimmungsergebnis:

Hier noch der Link zu den Ergebnissen der Administration des Bundes: https://www.admin.ch/de/nachhaltigkeitsinitiative
Der Thurgau hat die Initiative mit 55,3%, 59’219 Ja-Stimmen gegen 44,3%, 47’772 Nein-Stimmen angenommen.
Die Stadt Arbon hat die Intitative mit 51,21%, 2’285 Ja-Stimmen gegen 48,79%, 2’177 Nein-Stimmen angenommen.
Der Vorstand und die Fraktion der SVP-Arbon bedanken sich bei den Stimmbürgern für diese erfreuliche Annahme.
Innerhalb von wenigen Tagen nach der Abstimmung sind folgendene Tatsachen veröffentlicht worden. Dabei handelt es sich bei allem um starke Argumente für eine Annahmge der Intitiative:
- Die Stauzeiten im Verkehr haben massiv zugenommen.
- Das Durchschnittsvermögen der Bewohner der Schweiz sinkt seit dem Jahr 2000. Bisher um insgesamt 15%.
- Bei der Arbeitsimmigration gibt es viele Betrüger. Dazu gehören Scheinselbständigkeit oder Passfälschungen usw.
Mitteilungen im Nachgang zur Abstimmung:
Interessant sind einige Daten und Fakten, die im Nachgang zu dieser Abstimmung bekannt wurden und die für die Abstimmung selbst gefehlt haben, aber von Relevanz gewesen wären.
Die Medienmitteilung des Bundesamts für Strassen ASTRA vom 30.6.26 https://www.astra.admin.ch/de/newnsb/ss25s9LEo6b7T4lowQtn5
Die Einleitung der Mitteilung:
Verkehrsflussbericht 2025: Nationalstrassennetz zunehmend ausgelastet
Bern, 30.06.2026 — Die Nationalstrassen sind das Rückgrat der Mobilität in der Schweiz. Sie entlasten Dörfer und Agglomerationen und erschliessen die Regionen für Güter und Personen. Obwohl sie nur rund drei Prozent des gesamten Strassennetzes ausmachen, wurden 2025 knapp 45 Prozent aller Fahrzeugkilometer auf ihnen zurückgelegt – insgesamt rund 30 Milliarden Kilometer. Mit 68 040 Staustunden nahm die Überlastung im Vergleich zum Vorjahr stark zu. Das zeigt: Trotz gezielter Massnahmen zur Verbesserung des Verkehrsflusses stösst das Nationalstrassennetz zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen.
Ebenfalls am 30.6. wurde der UBS Global Wealth Report publiziert: (Link zur Bilanz: https://www.bilanz.ch/invest/global-wealth-report-ubs-2026-so-reich-sind-die-schweizer/mleqnrc)
Hier der wichtigste Abschnitt des Artikels:
Nur die Reichen werden reicher
Diese beiden gegenläufigen Entwicklungen offenbaren: Die Vermögensungleichheit hat in der Schweiz im letzten Jahr zugenommen. Die Gutbetuchten haben hierzulande ihren Reichtum weiter ausgebaut – und damit das Durchschnittsvermögen nach oben gezogen. Dies belegt auch die aktuellste «Bilanz»-Liste der «300 Reichsten der Schweiz», wonach diese elitäre Gruppe ein Gesamtvermögen von 851,5 Milliarden Franken auf die Waage bringt – ein neuer Rekord. Gleichzeitig ist ein Grossteil der Schweizerinnen und Schweizer ärmer geworden, weshalb das Median-Vermögen eben gesunken ist. Eine ungute Entwicklung selbst im langfristigen Vergleich: Im Jahr 2000 war das mittlere Vermögen 15 Prozent höher als 2025. Die UBS geht in ihrem Report nicht spezifisch auf diese Entwicklung in der Schweiz ein, schreibt aber grundsätzlich von einer «zunehmenden Divergenz zwischen dem Durchschnittsvermögen und den Medianwerten, was auf eine ungleiche Verteilung der Zuwächse zwischen den Haushalten hinweist».
Betrug bei der Arbeitsmigration:
Die NZZ am Sonntag berichtet eine Woche nach der Abstimmung über die hohe Betrugsquote bei der Arbereitsmigration. Hier der Link zu den „Oberthurgauernachrichten“, eine Gratiszeitung, die wir hier alle bekommen und deren Verleger, Chritoph Blocher das Thema der NZZ aufgenommen hat: https://obna.ch/lifestyle/detail/eine-woche-danach-5
Blue News beschreibt das folgendermassen:
Scheinverträge, Briefkastenfirmen und sogar gefälschte Pässe: In der Schweiz hat sich ein regelrechter Markt für erschlichene Aufenthaltsbewilligungen entwickelt. Die Behörden haben zu wenig Ressourcen, um genau hinzuschauen. Die Zusammenfassung in der Infobox sieht so aus:

SVP Ortspartei Arbon