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Leserbriefe

Antworten auf Heller/Kläusli, felix. 24/26

Im Namen der SVP-Arbon geschriebene Leserbriefe

 

Danke, Arbon!

Die Schweizer Stimmbevölkerung hat die Nachhaltigkeitsinitiative am 14. Juni abgelehnt. Die Stadt Arbon hingegen hat ihr mit über 51 Prozent zugestimmt. Für dieses deutliche Signal danke ich den Arbonerinnen und Arbonern herzlich.
Das Resultat zeigt, dass viele Menschen die Auswirkungen der anhaltend hohen Zuwanderung im Alltag wahrnehmen. Steigende Wohnkosten, zunehmender Druck auf Infrastruktur und Ver-kehr sowie der Verlust von Grünflächen beschäftigen viele Bürgerinnen und Bürger.
Vor diesem Hintergrund erstaunt der Leserbrief von Felix Heller und Anja Kläusli vom 19. Juni. Er wirft der SVP Hass, Hetze und Lügen vor. Diese Vorwürfe gehen am eigentlichen Thema vor-bei.
Die SVP kritisiert nicht Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion. Sie kritisiert eine Politik, die zu einem starken Bevölkerungswachstum führt und damit Herausforderungen schafft, die immer mehr Menschen spüren. Wer darauf hinweist, betreibt weder Hass noch Hetze, sondern nimmt reale Sorgen der Bevölkerung ernst.
Das Arboner Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative war kein Zeichen von Fremdenfeindlichkeit. Es war ein Signal, dass viele Bürgerinnen und Bürger bei der Zuwanderung Handlungsbedarf sehen. Diesen demokratisch geäusserten Willen pauschal als Ausdruck von Hass abzutun, wird den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern nicht gerecht.
Die SVP wird auch weiterhin Probleme offen ansprechen und sachlich diskutieren.

Matthias Schawalder, Präsident a.i. SVP Arbon

 

Leserbrief «Erwiderung zu LB von Heller/Kläusli, felix Nr. 23

Was soll das?

Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich: Ein Leserbrief aus dem Lager der Gewinner für eine 10-Millionen-Schweiz schreibt von empörenden Inseraten in dieser Zeitung und wirft der Schweizerischen Volkspartei SVP, Hass, Hetze und Lügen vor. Mancherorts fragt man sich, was die Motive für solcherlei verbale Ausrutscher sind: Ist es eine SVP-Phobie, ist es die verklärte Wahrnehmung von Bild und Text, ist es die bewusste Umkehr von Argumenten zum eigenen Zweck oder aber ist alles nur «ideologisch» begründet. Tatsache ist, dass die Stimmbürger von Arbon, Stachen und Frasnacht sowohl die Änderung des Zivildienstgesetzes als auch die Nachhaltigkeits-Initiative – gegen die Empfehlung von links/grün – angenommen, und damit Verantwortung übernommen haben.

Der Leserbrief Heller/Kläusli zeigt, was in unserem Land schiefläuft: Wer für Freiheit, Souveränität und Grundrechte einsteht, soll zum Schweigen gebracht werden. Politische Gegner versuchen nicht mehr mit besseren Argumenten Debatten zu gewinnen – sie versuchen Andersdenkende schlecht zu machen und ihnen ein schlechtes Gewissen einzureden..

Konrad Brühwiler, Frasnacht, Stadtparlament Arbon

 

Privat geschriebene Lerserbriefe

«Hass und Hetze»-Vorwurf wird zum Maulkorb

Die bissigen Leserbriefworte von Felix Heller und Anja Kläusli der letzten Woche (19.06.2026) diffamieren SVP-Inserate scharf, die im Abstimmungskampf der Nachhaltigkeitsinitiative auch in der felix.-Zeitung veröffentlicht wurden. Diese werden unfair abgeurteilt als «Hass und Hetze»-Verbreitung. Der «Hassrede»-Stempel beim Thematisieren von Migrationsproblemen will Angst einjagen, damit man sich dann nicht mehr getraut, über diese Sorgen zu sprechen. Probleme von Überfremdung und drohender Islamisierung werden so tabuisiert und der Diskurs in den Untergrund gedrängt. Dieser «Maulkorb» ist ungesund!diskutieren wir doch auf beiden Meinungsfronten sachlich und ohne dem Schüren von Hass, bleiben wir wachsam zum Wohle von Demokratie und Zukunft.

Barbara Lüchinger, Arbon

Anmerkung: Barbara Lüchinger hat 2023 auf der Liste der SVP-Arbon kandidiert, war aber nie Mitglied der SVP.

 

Leserbrief Heller/Kläusli felix. 23/26

Hass, Hetze, Lügen und Tabubruch hätte die SVP bei der Nachhaltigkeitsinitiative eingesetzt. Die strategische Moralisierung, die Allzweckwaffe der Linken, wurde im Leserbrief von Heller/Kläusli völlig unberechtigt gegen die SVP eingesetzt. Der Versuch das mit dem verbalen Zweihänder zu tun, darf nicht unwidersprochen bleiben. In einer freien Gesellschaft kann nichts Wahrnehmbares einem Tabu unterworfen sein.
Kinder, die bei der Einschulung die Landessprache nicht sprechen, bedrohen den Erfolg unseres Bildungssystems. Die Schweiz ist bei den PISA-Studien seit dem Hoch 2012 kontinuierlich und stark am Abrutschen.
Marktregulierungen als Korrektiv will die SVP bestenfalls bei verzerrtem Wettbewerb. Das ist bei Nettorenditen von 1,5 – 2,5% von Mietwohnimmobilien, die oft mit unseren Pensionskassengeldern finanziert sind, eindeutig nicht der Fall.
Richtig ist, aktuell haben wir den gleichen Prozentsatz freier Wohnungen wie 2002. Gemessen an 2000 ist der Markt nach Einführung der PFZ 2002 total eingebrochen. Der Markt für günstige Wohnungen ist heute völlig ausgetrocknet. Zum Teil weil die Sozialämter für ihre Klientel als Mieter in diesem Segment auftreten und dabei Einheimische daraus verdrängen.
Ohne Regulierungen hat die Schweiz im internationalen Vergleich mit die höchsten Saläre.
Asylanten dürfen nicht nicht, sondern nur für 3 Monate nicht arbeiten, danach mit Bewilligung, die für Menschen im Schutzstatus S von Anfang an wegfällt.
Das sind alles Tatsachen und haben rein gar nichts mit Hass, Hetze oder Lügen zu tun!

Walter Bender, Arbon

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